Die meisten machen das falsch. 10 Dinge, die Sie falsch desinfizieren

1. Oberflächen zu früh abwischen
Einer der häufigsten Fehler ist das zu schnelle Abwischen von Desinfektionsmitteln. Die meisten Desinfektionsmittel benötigen eine gewisse Einwirkzeit, um Keime effektiv abzutöten. Viele Haushaltsdesinfektionsmittel müssen beispielsweise mindestens drei bis fünf Minuten auf der Oberfläche einwirken, um wirksam zu sein. Wenn Sie die Oberfläche vor Ablauf dieser Zeit trockenwischen, kann das Desinfektionsmittel seine Wirkung möglicherweise nicht entfalten.
Um eine ordnungsgemäße Desinfektion zu gewährleisten, lesen Sie immer das Etikett Ihres Desinfektionsmittels, um die empfohlene Einwirkzeit zu ermitteln. Stellen Sie bei Bedarf einen Timer ein, um sich daran zu erinnern, die Oberfläche nicht vorzeitig abzuwischen.
2. Essig als Desinfektionsmittel verwenden
Essig wird oft als natürliche Reinigungslösung angepriesen, ist aber kein wirksames Desinfektionsmittel. Essig kann zwar aufgrund seiner Säure Schmutz und einige Bakterien entfernen, tötet aber keine Viren wie Grippe oder Coronaviren ab. Die Essigsäurekonzentration in Essig, typischerweise etwa 5 %, ist nicht stark genug, um als Desinfektionsmittel zu wirken.
Für eine wirksame Desinfektion sollten Sie besser Produkte verwenden, die speziell zum Abtöten von Keimen entwickelt wurden, beispielsweise solche mit mindestens 70 % Alkohol oder von der EPA zugelassene Desinfektionsmittel.
3. Direktes Besprühen von Elektronik
Das direkte Aufsprühen von Desinfektionsmittel auf elektronische Geräte kann empfindliche Bauteile beschädigen. Flüssigkeiten können in die Geräte eindringen und Fehlfunktionen oder Kurzschlüsse verursachen. Stattdessen empfiehlt es sich, das Desinfektionsmittel auf ein Mikrofasertuch zu sprühen und die Oberflächen elektronischer Geräte anschließend vorsichtig abzuwischen.
Achten Sie beim Reinigen elektronischer Geräte darauf, dass das Gerät ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Verwenden Sie ein feuchtes, aber nicht tropfnass Tuch und vermeiden Sie, dass Feuchtigkeit in Öffnungen gelangt.
4. Verwendung abgelaufener Desinfektionstücher
Desinfektionstücher haben eine begrenzte Haltbarkeit. Wenn sie nach Ablauf des Verfallsdatums verwendet werden, kann dies zu einer verminderten Wirksamkeit führen. Mit der Zeit können sich die Wirkstoffe in den Tüchern zersetzen, wodurch ihre Wirksamkeit gegen Keime abnimmt.
Überprüfen Sie vor Gebrauch immer das Verfallsdatum der Desinfektionstücher. Wenn die Tücher trocken sind oder einen ungewöhnlichen Geruch aufweisen, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass sie nicht mehr wirksam sind. Lagern Sie die Tücher an einem kühlen, trockenen Ort, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.
5. Übersehen von stark frequentierten Bereichen
Häufig berührte Bereiche wie Türklinken, Lichtschalter und Fernbedienungen werden bei Reinigungsroutinen oft übersehen. Diese Oberflächen können aufgrund des häufigen Kontakts eine erhebliche Anzahl von Keimen beherbergen.
Integrieren Sie diese häufig berührten Bereiche in Ihre regelmäßige Desinfektionsroutine. Verwenden Sie ein für das Oberflächenmaterial unbedenkliches Desinfektionsmittel und achten Sie darauf, dass das Mittel für die empfohlene Einwirkzeit auf der Oberfläche verbleibt.
6. Desinfektionsmittel nicht an der Luft trocknen lassen
Das Trocknen von Desinfektionsmitteln an der Luft ist entscheidend, damit sie genügend Zeit haben, Keime wirksam abzutöten. Das sofortige Trockenwischen von Oberflächen nach der Anwendung kann die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels verringern.
Lassen Sie ein Desinfektionsmittel nach dem Auftragen für die auf dem Produktetikett angegebene Zeit auf der Oberfläche einwirken, in der Regel bis es an der Luft trocknet. So haben die Wirkstoffe ausreichend Zeit, zu wirken.
7. Mischen von Reinigungsprodukten

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