2. Bei altem Schimmelbefall: Sanierung durch Profis
Ist der Befall älter, ist der Schimmel meist schon in Farbe, Tapete und seltener sogar in die vorhandene Putzstruktur eingedrungen. In diesem Fall wird eine oberflächliche Behandlung des Schimmels an der Wand keine dauerhafte Abhilfe mehr schaffen. Für die Maßnahmen muss ein Fachmann hinzugezogen werden. Die betroffenen Materialien müssen entfernt werden.
3. Nach der Schimmelentfernung bzw. -sanierung
Das Entfernen des Schimmels allein reicht nicht. Die Ursache der Schimmelbildung muss ermittelt und behoben werden, sonst beginnt das Spiel von vorne. Häufige Ursachen für Schimmel in der Wohnung und an der Wand sind: schlechte Abdichtung der Wände, erhöhte Feuchtigkeitsproduktion im Innenraum (z.B. durch Pflanzen, trocknende Wäsche oder Duschfeuchtigkeit), falsches Lüften oder unzureichendes Heizen.
Schimmel vorbeugen
Tipps und Warnungen zur Schimmelvorbeugung
Ist mit erneuter Feuchtigkeitsbildung zu rechnen, sollten Sie schimmelbefallene Stellen mit anorganischen Materialien erneuern. Dazu zählen Kalkputz, Kalkmineralfarben (Silikat-Innenfarbe), die meist etwas teurer als die übliche Bindemittelfarbe, dafür aber dampfdurchlässiger und anorganischer sind.
Kleben Sie nach Möglichkeit keine Tapeten auf die kritischen Wandflächen, da diese meist neue Brutstätten für Schimmelsporen bilden. Einige Schimmelarten stehen im Verdacht, mit Lungenerkrankungen und allergischen Erkrankungen in Zusammenhang zu stehen, da die Sporen über die Luft auf die Haut und in die Atemwege gelangen können.
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